Gründerinnen-Blog von Monika Bruss

Social-Media-Marketing für Coaches: Warum Instagram & Co. keine Pflicht sind 

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Du hast deine Coaching-Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und dein Herz brennt dafür, Menschen endlich in ihre Kraft zu begleiten. Also: Auf ins Social-Media-Meer! Lass uns mit Instagram- & Social-Media-Marketing ruckizucki sichtbar werden und in den Instagram-Storys Coaching-Kunden gewinnen! Das wird meeeega!   

Oder? 🤔

Achtung Spoiler, falls du gerade dachtest, du hättest auf den falschen Blogartikel geklickt: 

Social-Media-Marketing mit Instagram, Facebook, LinkedIn, TikTok & Co. sind KEINE Pflicht für Coaches. 

Wenn du ein erfolgreiches Coaching-Business aufbauen möchtest, musst du keine Reels drehen, dein Gesicht in der Kamera zeigen, Follow-Unfollow-Strategien fahren oder ständig Beiträge von Fremden kommentieren. Monika-Ehrenwort.

So funktioniert Social-Media-Marketing für Coaches (nicht)

Lehne dich zurück, ich bin jetzt deine Reiseleiterin und nehme dich mit auf einen Trip durchs (Anti-)Social-Media-Marketing für Coaches. Inklusive? Ein Koffer prall gefüllt mit meinen eigenen Erfahrungen, (m)einem Würgereiz, objektive Vor- und Nachteile von Instagram-Marketing für Coaches und ganz vielen Denkanstöße für dich. Also: Bist du an Board?

Warm-up: Was ist dein Gefühl zu Instagram, Facebook, LinkedIn & Co.? | Social-Media-Marketing-Strategien für Coaches 

Spontan und aus dem Bauch heraus: 

  • Wie findest Du Social Media? 
  • Was findest du gut? 
  • Was schlecht? 
  • Welche Erfahrungen hast du gemacht?

Meine persönliche #MonikaMeinung zu Social Media, besonders Instagram, hat Ralph Waldo Emerson 1a zusammengefasst:

“Du selbst zu sein, in einer Welt, die dich ständig anders haben will, ist die größte Errungenschaft”.

Okay, lass uns tiefer ins Social-Media-Marketing-Meer eintauchen.

Ich bin kein Social-Media-Feind | #MonikasInstagramMeinung

Noch eine Sache vorweg: Ich bin keine Instagram-Hasserin. Nein, ich teile hier mit dir als Gründungsmentorin und Fellow-Coach meine eigene Erfahrung und meine Learnings aus der Zusammenarbeit mit 200+ Klienten. So kannst du dir deine eigene Meinung bilden. Und springst nicht im freien Fall, sondern mit Schwimmnudel in den Instagram-Pool. Einverstanden? Dann lies weiter. 

Welche Social-Media-Plattformen gibt es für Coaches?

Die wichtigsten Plattformen im Überblick:
LinkedIn: Wird häufig von B2B-Coaches genutzt, auch für Führungskräfte-Trainings und Business-Themen. 
Instagram: Meist gewählt von B2C-Coaches (z. B. Spiritual Life Coaching, Life-Coaching, Fitness, Beziehung).
TikTok: Wird von Coaches für schnelle, unterhaltsame Tipps genutzt und um eine jüngere Zielgruppe über organische Video-Reichweite aufzubauen.

Was ist Social-Media-Marketing für Coaches?

Es ist die gezielte Nutzung von Social-Media-Kanälen wie LinkedIn oder Instagram, um Fachwissen zu teilen, Vertrauen aufzubauen und Klienten zu gewinnen. Statt plump zu verkaufen, zeigen Coaches durch wertvolle Inhalte (Tipps, Einblicke, Fallstudien) ihre Expertise. Ziel ist es, dass Wunschklienten den Coach als sympathischen Experten wahrnehmen und von sich aus Kontakt aufnehmen (Inbound-Marketing). Im Gegensatz dazu gibt es aber auch die “Kaltakquise-Marvins”, so nenne ich sie gerne. Sie sind sehr proaktiv unterwegs und versenden (zum Teil automatisiert) Kaltakquise-Nachrichten. 

Was kann man mit Instagram als Coach machen?

Instagram ist eine von vielen Online-Marketing-Möglichkeiten für Coaches. Du kannst:
Vertrauen aufbauen: Über Stories den Alltag teilen und dich nahbar zeigen.
Reichweite erzielen: Durch Reels (Kurzvideos) Menschen erreichen, die einen noch nicht kennen.
Expertise beweisen: In Karussell-Posts (Grafiken zum Durchwischen) komplexe Probleme einfach erklären.
Direkt verkaufen: Über die Nachrichtenfunktion (DMs) z. B. persönliche Beratungsgespräche vereinbaren, Fragen beantworten oder dich austauschen.

Ohne Instagram ist nix los. | Coaching-Business mit Social Media aufbauen

Kaum machst du den ersten, noch etwas vorsichtigen Tapser in die Sichtbarkeit als selbstständiger Life Coach, prasseln die Ratschläge auf dich ein wie Platzregen im Hochsommer. Und ganz besonders laut sind die Stimmen rund um Social-Media-Marketing für Coaches, oder?

Die Social-Media-Illusion: “Mach XY und du hast in 4 Wochen 1.298 Follower“. 

Wenn du als Coach ganz frisch startest, suchst du verständlicherweise nach einer klaren Orientierung, einer Roadmap für das unübersichtliche Dickicht des Online-Marketings. Und dieser Markt ist voll von verlockenden Versprechen, die so verdammt gut klingen, dass der Verstand kurzzeitig Urlaub in Marbella macht:

  • “Nutze dieses eine, geheime psychologische Skript und ziehe Premium-Traumkunden magisch an“.
  • “Erstelle in Claude in 5 Minuten all deine Beiträge – für IMMER!”.
  • “In wenigen Wochen zu fünfstelligen Monatsumsätzen! Komplett organisch über Instagram und ohne Werbebudget“.
  • “Erstelle mit diesem KI-Programm deinen Avatar, damit du dein Gesicht nie mehr in die Kamera halten musst”. 

Wir fallen auf diese Slogans herein, weil wir in unserer Unsicherheit denken:

“Ah, mir fehlt einfach nur das System! Ich bin ein guter Coach, aber ich habe keine Ahnung von Technik. Ich muss nur wissen, wie man tolle Grafiken mit Canva bastelt, welche Hashtags gerade hip sind oder welche geheimen Knöpfe man in den Instagram-Einstellungen drücken muss, damit der Rubel rollt“.

Flotter als du von deiner ersten Coach-Workation träumen kannst, macht sich ein beklemmendes Gefühl in deiner Magengrube breit: 

Social-Media-Marketing für Life und Business Coaches ist Pflicht. Und wer nicht bedingungslos mitschwimmt, geht unter wie eine bleierne Ente. 

Doch Instagram-Marketing fühlt sich für dich nicht nach freier & selbstbestimmter Selbstständigkeit an, sondern nach Korsett 

  • “Du musst dreimal am Tag Reels für Instagram drehen, am besten tanzend und denke bloß an den Point-of-View-Trend!“.
  • “Ohne tägliche, lückenlose Story-Präsenz und Einblicke in dein privates Wohnzimmer existierst du für den Coaching-Markt gar nicht!“.
  • “Poste dreimal die Woche um Punkt 18:00 Uhr und interagiere vorher 20 Minuten mit anderen Accounts, sonst straft dich der Algorithmus-Gott mit lebenslanger Unsichtbarkeit ab!“.

Alles, was Du denkst: Oh. Mein. Gott.

Ist Social Media gut für dich als Coach?

Und dein Gefühl trügt dich nicht. Denn: die Realität hinter den Kulissen der Glitzerwelt sieht oft schattiger aus, als sie präsentiert wird. 

Meine persönliche Erfahrung als Coach: Instagram fordert ununterbrochen Futter in Form deiner Lebenszeit und deiner kreativen Energie und kann dich deswegen ausbrennen. 

Deswegen die ehrliche Frage an dich: Stimmen Kosten und Nutzen von Instagram-Marketing für dein Coaching-Business? 

Und noch eine Sache:

Entspricht Instagram-Marketing oder der Fokus auf Social-Media-Plattformen deinen Werten als Coach?

Wenn du als selbstständiger Life oder Business Coach erfolgreich werden willst, sind Authentizität und Glaubwürdigkeit für dich wichtiger als alles andere. Und wenn du z. B. Entspannungs-Coach bist, dafür plädierst, mehr Offline-Zeit zu genießen, um zur Ruhe zu kommen – ja, welchen Eindruck macht es dann, wenn du selbst ständig online bist? Just saying. 

Instagram-Marketing lernen | Persönliche Social-Media-Beichte: 3.000 Euro für einen Würgereiz in den DMs

Als ich mich 2022 neben meinem Vertriebsjob selbständig machte, hatte ich keinen blassen Schimmer von digitaler Sichtbarkeit als Coach. Nicht einmal einen halbblassen. Also tat ich, was alle tun und “was man halt so macht”: Ich startete bei Null auf Instagram. Instagram kennt man schließlich schon aus dem Privatleben und es fühlt sich näher und machbarer an, als z. B. eine eigene Website, Blog & Co. 

Prompt schossen mir die typischen „Quatschi-Gedanken“ durch den Kopf: 

  • “Was, wenn die Kollegen mich im Pausenraum belächeln?“ oder 
  • “Was, wenn Claudia fragt: Na, biste jetzt plötzlich Influencer oder was wird das?”.

Social-Media-Marketing-Kurs und – zack – 2.000 kaufbereite & wertschätzende Follower? Naja …

Um die Unsicherheit zu betäuben und weil ich sehr viel von fundierter Weiterbildung halte, investierte ich 3.000 Euro Erspartes in ein Programm mit dem “Heilsversprechen”: In vier Wochen würde ich 2.000 Followern gewinnen.

Klingt gut, oder? Klingt nach: “Okay, dann schaffe ich das vielleicht ja wirklich mit meiner Coaching-Selbstständigkeit”. 

Ja, handwerklich lieferte der Kurs ab. Doch die Social-Media-Strategie zur Kundengewinnung war schlichtweg … düster. 

Wir sollten Follow-Unfollow-Spielchen spielen und alle zwei Stunden 20 vorgefertigte Erstnachrichten via DM raushauen, um Menschen in ein Gespräch zu “verwickeln“. Du kennst diesen digitalen Belästigungssport vielleicht:

“Hey Monika, tolles Profil! Darf ich dir einen kurzen Tipp geben, wie du noch mehr rausholen kannst?“.

Heute sehe ich die Social-Media-Plattformen & die Strategien kritischer, damals war ich im Marketing für Coaches unerfahren

Ganz ehrlich? Bei solchen DMs kriege ich heute noch einen Würgereiz. 

Wer mir so kommt, wird rigoros blockiert. Wenn du es nicht über deine Expertise schaffst, mein Interesse zu wecken, brauchst du mir mit solchen manipulativen Hintertürchen-Tricks gar nicht erst kommen.

Manipulatives Social-Media-Marketing für Coaches? Nein, danke.

Mit einem starren Leitfaden sollten wir Abschlüsse in Sales-Gesprächen kassieren. Die Devise? Einwandbehandlung bis zum Umfallen: Wenn der Interessent sagt, er habe kein Geld, fragst du: “Investierst du nicht in mich oder investierst du nicht in dich selbst?“. 

Das Paradoxe: Ich komme aus dem echten Vertrieb. Ich habe bei der Deutschen Bank gelernt und war jahrelang Key-Account Managerin im B2B-Bereich [LINK ÜBER MICH]. Ich weiß, wie seriöser Verkauf funktioniert. Aber das hier war kein Vertrieb. Das war manipulativ und schmierig.

Während andere im Programm stolz fünfstellige Umsätze feierten, habe ich komplett “abgeloost“. Denn: Ich habe die Skripte ignoriert und keine DMs gespammt. Mein Herz wehrte sich dagegen. Vehement. Das war nicht Monika. Im Gegenteil. Und weißt du was? Ich bin froh. 

Warum “Abloosen“ für dein Coaching-Business sogar gut sein kann | Wenn Instagram als Online-Marketing für dich nicht passt, ist das okay

Ich habe in dieser Zeit viel gelernt, aber ich habe bei jeder Nachricht gegen meine eigenen Werte gearbeitet. Doch als Coach ist deine Integrität dein wichtigstes Kapital.

Baust du dein Business auf Druck und Manipulation auf, bricht das Fundament zusammen. Und dann? Was ist dann? 

Hunter.io nennt beispielsweise, dass knapp 65 % der Verbraucher manipulative Cold-E-Mail-Pitches (vergleichbar mit Instagram DMs) absolut abturnend finden und solche Anbieter meiden. 

Sichtbarkeit entsteht nicht durch das Austricksen von Algorithmen, sondern durch echte, menschliche Resonanz.

Klar, mein Kühlschrank muss auch voll werden. Aber mein “Inner Calling” ist ein anderes: Ich will Frauen stark machen! Ich will, dass sie sich selbst und ihrer Expertise vertrauen. Mein Ziel ist es, dass sich Frauen eine stabile zweite Einkommensquelle aufbauen. Und zwar auf ihre ganz eigene Art und Weise, die zu ihrem Leben passt. Ohne schmierige Skripte, ohne Maske und ohne digitalen Seelenverkauf.

Die 3 größten Denkfehler beim Social-Media-Marketing für Coaches

Warum hält sich trotzdem der Mythos so hartnäckig, dass Instagram, TikTok und Co. für Coaches absolut alternativlos sind? 

Weil in unserer Coaching-Bubble drei Denkfehler kultiviert werden, die Angst und Abhängigkeit schüren. 

Denkfehler 1: Die Follower-Anzahl spiegelt deinen Umsatz wider

Ein Account mit 25.000 Followern sieht fantastisch fürs Ego aus und macht Eindruck beim Klassentreffen. 😉 Aber Fakt ist: Von Likes und Applaus-Emojis kannst du beim Bäcker keine Brötchen kaufen und deine Miete wird davon auch nicht überwiesen.

Der Influencer Marketing Hub bestätigt in seinen jährlichen Reports und Analysen, dass kleinere Accounts die höchste Interaktionsrate haben. 

  • Nano-Influencer (1k bis 10k Follower) erzielen im Schnitt um die 4 % bis über 5 % (teilweise bis zu 6,23 %) Engagement. 
  • Bei Profilen ab 100k bis über 1 Million Follower sinkt der Wert massiv und liegt oft unter 1 % bis 1,4 %.

Der Großteil der Followerschaft bei den Instagram-Accounts, “die es geschafft haben, weil sie tausende Follower haben” ist also eine schweigende, passive Masse.

Beispiel: Du willst mit Instagram-Reels viral gehen

Viele hoffen darauf, dass ihre Reels bei Instagram viral gehen. Über Nacht am liebsten. Ich hatte mal so ein Reel mit 19.587 Views. Ist ja schon eine Menge, oder? Aber was hat’s mir gebracht? Nichts. Also doch: 9 Profilaufrufe und 2 Follower.

Qualität schlägt Quantität bei Instagram-Marketing

Das bedeutet im Klartext: Ein riesiger Account zieht oft nur reine “Unterhaltungskonsumenten“ an, die niemals einen Cent bei dir investieren werden. 

300 treue Follower, die von sich aus auf dich aufmerksam geworden sind und dir aus echtem Interesse folgen, sind viel wertvoller als 10.000 “Scroller”, die du mit einer Follow-Strategie angelockt hast.

Denkfehler 2: Mit Social-Media-Plattformen baust du dein Coaching-Business auf gemietetem Grund auf

Die Algorithmen der großen Tech-Konzerne sind oft unberechenbar. Stell dir vor, du investierst zwei Jahre deines Lebens, hunderte Stunden Arbeit und tausende Euro in den Aufbau deines Instagram-Kanals. Er ist deine einzige Quelle für Kundengewinnung.

Und dann? Entscheidet Meta, den Algorithmus zu ändern, deine organische Reichweite bricht um 80 % ein oder ein automatisierter Bot sperrt plötzlich dein Profil aufgrund eines Fehlers. Wenn das passiert, ist dein gesamtes Business über Nacht de facto lahmgelegt. 

Viel cleverer ist es, deine Risiken zu streuen und sich niemals von einer einzigen, fremden Plattform abhängig zu machen. Nutze, wenn du magst, Social-Media-Kanäle als eine von mehreren Online-Marketing-Tools.

Denkfehler 3: Spammen im Postfach ist “moderner Beziehungsaufbau“

Verpacken wir es in klare Worte: Jemanden ungefragt im Postfach zu kontaktieren, ein kurzes Alibi-Kompliment hinzurotzen und nach zwei Sätzen Smalltalk das eigene Coaching-Programm zu pitchen, ist kein Beziehungsaufbau. Es ist die digitale, nervige Version von Staubsaugervertretern, die ungefragt ihre Nase in deine Haustür stecken.

Setze als Coach auch im Online-Marketing auf das Inbound-Prinzip

Echte, nachhaltige Kundenbeziehungen als Life oder Business Coach entstehen viel entspannter durch das Inbound-Prinzip: Menschen entdecken deine fundierten Inhalte, bauen über einen längeren Zeitraum still und leise Vertrauen zu dir auf und kommen schlussendlich von sich aus auf dich zu, weil sie dich als Expertin für ihr spezifisches Problem wahrnehmen.

Realitäts-Check: Vorteile & Nachteile von Social Media 

Ich möchte Social-Media-Kanäle wie Instagram & Co. nicht verdammen oder schlecht machen. Mein Ziel ist es, dass du besser für dich einschätzen kannst, ob Instagram für dich ein Perfect Match ist.  Und es gibt ja auch nicht nur Extreme in der Nutzung von Social-Media-Marketing für dein Coaching-Business. Du kannst – wie ich – einen Mittelweg gehen. Finde heraus, welche Kanäle und Wege es für dich gibt, um sichtbar zu werden und Kundinnen anzuziehen – sowohl offline als auch online (oder gemeinsam mit mir in “Souverän Gründen”).

Welche Vorteile hat Social Media Marketing für Coaches?

  • Nahbarkeit: Wenn du z. B. in deinen Instagram-Stories dein Gesicht zeigst und sprichst, öffnet das eine weitere Ebene, dich als Mensch kennenzulernen.
  • Du kannst dich kreativ austoben. Vor allem, wenn du gerne Grafiken erstellst. 
  • Du kannst dich vernetzen. Und ja, das geht auch in ehrlich und aufrichtig. Ich habe tolle Kolleginnen und Frauen über soziale Netzwerke kennengelernt, ganz natürlich.
  • Du siehst direkte Reaktionen (Fluch und Segen zugleich) und kannst einschätzen, welches Marketing gut ankommt.
  • Marktforschung: Durch die direkte Interaktion mit potenziellen Coaching-Kunden lernst du den Gegenüber immer besser kennen.

Was können Nachteile von Social Media Marketing für Coaches sein?

  • Hoher Zeitaufwand für die Erstellung von viel Content und für die Interaktion mit anderen Nutzerinnen.
  • Unter Umständen viel Wettbewerb.
  • Vergleicheritis lässt grüßen.
  • Du musst up to date sein und aktuelle Trends kennen.
  • Die Sichtbarkeit eines Instagram-Postings beläuft sich auf maximal (!) 24 Stunden. Um dauerhaft sichtbar zu bleiben, musst du also immer wieder Content erstellen und aktiv sein.

Bilde dir deine eigene Meinung zu Instagram & Co. 

Wie wär’s, wenn du die sozialen Netzwerke für dich einfach einmal testest – aber ohne den Druck, dass es dein Hauptkanal ist? Erstelle ein Profil und schaue dich in der Bubble um. Teste die Formate und wie du dich z. B. beim Aufnehmen einer Instagram-Story fühlst. Alles kann, nichts muss.

Möchtest du ohne Social Media Kunden gewinnen? So geht’s.

Wenn du den Entschluss fasst, dein Social-Media-Marketing zu reduzieren oder die Apps vielleicht sogar komplett von deinem Smartphone zu löschen, fragst du dich zu Recht: Wie sollen denn dann überhaupt Menschen auf mich und mein Coaching-Angebot aufmerksam werden?

Die beruhigende Nachricht ist: Es gibt Online-Marketing-Kanäle, die nachhaltiger, wertstabiler und stressfreier sind. Marketing-Wege, bei denen du die Spielregeln von Anfang an selbst bestimmst und die rund um die Uhr für dich arbeiten – auch wenn du offline bist. 

→ Lies dazu in meinem Blogartikel über “Kundengewinnung für Coaches” weiter. 

Habe den Mut, deinen eigenen Weg zu gehen. Es ist dein Coaching-Business!

Social Media kann, richtig dosiert, ein wunderbares, ergänzendes Werkzeug sein, aber nur unter einer Bedingung: Wenn es dir echten Spaß macht. 

Aber Social Media darf für dich nicht zu einem Korsett werden, das dich dazu bringt, deine eigenen moralischen Werte zu verbiegen, manipulative Skripte zu nutzen und eine Maske aufzusetzen.

Es bedeutet nicht, dass du zu weich, zu inkompetent oder ungeeignet für das Unternehmertum bist. Es bedeutet, dass diese Strategie nicht zu dir passt. Und das ist total okay! Wir essen ja auch nicht alle Ziegenkäse. Oder sind alle Frühaufsteher. Oder Helene-Fischer-Fans. 

Integrität ist deine wichtigste Online-Marketing-Strategie

Vertraue dir selbst, deiner Intuition und deiner fachlichen Expertise. Baue dein Coaching-Business von Anfang an ehrlich und nachhaltig auf. Denn genau diese Integrität ist dein stärkster Marketing-Move. Sie ist es, die am Ende des Tages wie ein Leuchtturm genau die Traumkundinnen anzieht, die perfekt zu dir, deiner Energie und deiner Arbeit passen.

Denn denke daran oder schreib’s dir auf einen Post-it-Zettel: 

“Du selbst zu sein, in einer Welt, die dich ständig anders haben will, ist die größte Errungenschaft” (Ralph Waldo Emerson).

Ich glaube an dich. Sei mutig.

Deine Monika 

Monika-Bruss-Gruendungscoachin

Monika Bruss

Gründungsmentorin | AVGS-Coach | Greator Life Coach | MBA
Monika hat in Mainz und Colorado studiert, Softwarevertrieb über LinkedIn gemacht, bei der Deutschen Bank Bankvertrieb gelernt und weiß deshalb, wie man Zahlen liest, Menschen begeistert und Dinge wirklich ins Rollen bringt. Pistazieneis und Marbella-Sonnenuntergänge gehören natürlich auch dazu. 🍦☀️

Als Greator Life Coach hat sie selbst mit dem Gründungszuschuss gegründet und kennt deshalb aus eigener Erfahrung, welche Zweifel kommen, was wirklich zählt und wo die meisten unnötig Zeit verlieren. Über 190 Gründer:innen hat sie seitdem beim Start in die Solo-Selbständigkeit begleitet. Und sie hält sich bewusst auf dem neuesten Stand: rechtlich, steuerrechtlich, in Copywriting, SEO und entspannten Wegen zur Kundengewinnung.

Ihr Herz schlägt für Frauen, die sich mit ihrem Herzensbusiness verwirklichen wollen -egal ob nebenbei oder direkt Vollzeit aus der Arbeitslosigkeit heraus, gerne mit dem Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) der Arbeitsagentur. In ihrem Mentoringprogramm Souverän Gründen gilt: mit dem starten, was schon da ist. Kein Schnick-Schnack, keine endlose Theorie, sondern direkt in die Umsetzung. Entspannt und mit klarer Roadmap. Wie eine Guided Tour durch Marbella – nur für dein Business. 🌴

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